Hier der Reisebericht über Norwegen 2014

Tag 1 und Tag 2 ( Anreise )

Tag 1 Samstag 

Wir haben am Morgen bei meiner Tante in Bredenbeck ( bei Hannover gefrühstückt und noch meinen Cousin Henning mitgenommen. Als alles Gepäck verstaut war machten wir uns um Ca. 9:30 los in Richtung Axelb. Dort haben wir ein Quätschen gehalten und dann ging es auch schon los. Erst mal Stau auf der A7 wie immer. Wir fuhren dann über Nebenstraßen Richtung Hamburg über Soltau ( da war immer noch Stau auf der A7). In Hamburg haben wir uns dann nicht den Elbtunnel hingezogen gefühlt sondern gemütlich die Elbbrücken genommen. Da alle Atuobahnen fast rammel voll waren sind wir über die B 75. Schließlich auf die A21 Richtung Neumünster mit stockendem Verkehr der bald aber flüssig wurde. Bei Neumünster auf die A7 Richtung Flensburg / Dänische Grenze. Wir durften das Privileg erhalten und für 1,27€ unserem Tank was gutes gönnen. 
Dänische Grenze flog an uns vorbei es war ja auch schon 6 Uhr abends. Mit Tempomat 120 in den Abend Richtung Kolding von dort aus nach Varde zwischenstopp in Esbjerg. Von Varde nach Nymindegab an die Westküste. Dort haben wir seid vielen Jahren fast jeden Herbst ein Haus gemietet, in der Nähe aßen wir Kartoffelsalat mit Dänischen Würstchen. Ein Strandspaziergang machten wir nach dem Essenauch noch. Hennig und Ich gingen noch Baden und dank der Standheizung war der Bulli schön Warm. Geschlafen haben wir dann auf einem Parkplatz 10 km von Nymindegab. Es Gewitterte fast die ganze Nacht durch.

Tag 2
Wir wurden von Herrlicher Sonne Geweckt und hatten das Gewitter der Letzten Nacht ohne schäden Überstanden. Gerhard ist schon mal losgefahren wir haben hinten noch fest geschlafen. Er ist nach Viedesande gefahren weiter an der Westküste entlang bis Tyberon. Dort haben wir gefrühstenückt. Wir standen ganz vorne am Strand. Hatten wunderschönen Ausblick auf das Meer und auf die Steinige Buhnen. Nach dem Frühstück fuhren wir mit einer kleinen Fähre sind wir über den Tybornsund gefahren um weiter auf der Küstenstraße fahren zu können. Auf der Fähre hielten wir Klatsch und Tratsch mit Hamburgern deren Lt 28 nach und nach auseinander fiel. Nach 10 min Fährfahrt ging es weiter Richtung Hafenstadt Hanstholm wo uns ein mieses Gewitter heimsuchte. Über Fjerritslev nach Lökken war einfach nur stures Autofahren mit abwechslden Landschaftsbildern angesagt. Wir fuhren ruhig durch viele Dörfer bis nach Hirtshals. Das Wetter war überwiegend bewölkt bis Grau. Dort suchten wir das Color Line Büro auf um die Fähre zu Buchen ( Vorbuchen was ist das ? ). Der Mann am Schalter erklärte uns auf gebrochenem Deutsch das die Fähre voll sei und wir auf die “Warteliste” müssten. Um 16°° Uhr kann man sich auf die Warteliste einschreiben - die Fähre fährt um 20°°. Wir waren auf dem zweiten Platzt in der Warteliste. Es läuft da so ab das die Rederei für jeden PKW 5m platzt einrechnet. Da nicht alle 5m sind ist am Ende noch etwas Platz, den die “Wartelistenleute” füllen. Im Hafen bekommt man ein Zettel wo: “Warteliste” drauf steht und man wird gesondert geparkt. Am Anfang hatten wir Zuversicht das wir easy auf das Schiff kommen aber als der Komplette platzt mit PKW LKW und Wohndosen voll war haben wir zweifel bekommen. Als alles verladen war kam ein Netter man und meinte: Rauf mit euch wir wollen los. Die Fähre ist Sau teuer, wir haben Ca. 300 Euronen für die Fahrt gezahlt. Haben einen platzt ganz hinten bekommen. Wir kamen um 00:10 im Hafen an und wurden kritisch von dem Zoll belugt. Sind aber ohne Kontrolle durchgefahren ( dank SYNCRO :P ) Wir fuhren noch knappe 15 min nach Flekkeröy (456) auf einen ruhigen Parkplatz.

Tag 3 Montag 

Von unserem Parkplatz sind wir um 6.30 gestartet. Hennig und ich haben noch auf der Multivanliegefläche geschlafen und Opa ist weitergefahren. Als wir aufachten gab es erstmal auf einem Parkplatz an der E39 zwischen Sögne und Mandal bei Vetnes ein Frühstück auf Felsen direkt am See Ufer. Unsere fahrt ging auf der E39 weiter nach Mandal wo es einen Coop prix gab wo wir uns mit leckereien eindeckten. Weiter nach Vigeland dort sind wir auf die 460 in Richtung Lindesnes fyr abgebogen weil wir zum Leuchtturm wollten. Dazu kam es aber gar nicht den wir sind auf halber strecke (Ramsland) Rechts abgebogen Richtung Stusvik ( Vik = Bucht ). Die Straße ist sehr wirklich sehr in Serpentinen gebaut. Krakselei bis ins Fischerdorf. Dort haben wir uns umgeschaut und sind auf den Felsen rumgeklettert. Baden waren wir auch. Das wasser allgemein in Norwegen ist ziemlich warm wir hatten so um die 15°. Auf dem Rückweg nach Ramsland haben wir noch Mittag an dem See direkt neben der Straße. Herrlicher Platz ruhig und direkt am Wasser. Waren mal wieder schwimmen. Wir blieben dort den Restlichen Tag. Am Abend hat Hennig noch die Abenteuerlust gepackt und Er hat noch sein Training gemacht. ( Leichtathletik ). Zum Abend gab es Leckeres Brot noch von der Oma und Dänischen Aufstrich. 

Tag 4 Dienstag

Opa wurde in de Früh von der Sonne geweckt und Flitze schon mal los ohne zu bedenken das er zwei schlafende Teenager auf der Liegefläche hatte die durch sein Wendemanöver im Gelände durchgeschüttelt wurden aber sofort ihren Schönheitsschlaf wieder antraten. Auf abenteuerlichen Nebenstraßen sind wir zurück auf die E39 nach Lyngdal gefahren. Haben Frühstück an einem See gemacht im Ort Birkeland bestehend aus 2 Häusern. Wieder zurück zur E39 weiter immer weiter auf der E39 nach Flekkefjord. Das ist eine romantische Strecke wie im Hochgebirge mit viel Aussicht. Flekkefjord und die E39 haben wir hinter uns gelassen und sind auf der 44 weiter über Ana-Sira und Hauge nach Egersund gefahren. Auf der ganzen Strecke hat es nach Bergbau gerochen den dort wird auf einem weitem Gebiet Titanerz abgebaut. Hoch über dem Tal über der Abfahrt zum Jössingfjord trafen wir auf einen Aussichtspunk, an dem an Ereignisse aus dem 2. Weltkrieg erinnert wird. Hinter Egersund verbrachten wir den Nachmittag an einem Badesee in einem Seitental wo wir ein teil unserer Ausrüstung verlorern haben ( Spaten ). Weiter fuhren wir auf der Küstenstraße ( 44 ) in Richtung Stavanger. Wir suchten fast vergebens nach einem Platz am Meer und wurden am Ende doch noch fündig. Der Parkplatz beim Frilufthus in Orre war uns nah genug am Meer und dort blieben wir die Nacht über. Auf dem Parkplatz war wenig los. Der dünengürtel war wunderschön im Sonnenuntergang und der SANDSTRAND ( selten in Norwegen ) war nicht verdreckt. Wir badetet eine Ewigkeit in den Wellen und am Abend gab es dann Nudeln mit Käse.